Wissenschaftspreis 2016

Zwei Wissenschaftler ausgezeichnet


Als Anerkennung für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten aus der Medizinischen Grundlagenforschung und Klinischen Forschung hat die GlaxoSmithKline Stiftung die diesjährigen Wissenschaftspreise am 7. Juli 2016 in München an zwei Wissenschaftler vergeben, die neue Erkenntnisse bei der Erforschung grundlegender Mechanismen der Genregulation sowie auf dem Gebiet der neuronalen Funktionsstörungen der Alzheimer-Krankheit gewonnen haben.

Den mit 7.500 Euro dotierten Preis für „Medizinische Grundlagenforschung“ erhielt Dr. Markus Landthaler, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Berlin. Der Forscher beschäftigt sich mit den grundlegenden Mechanismen der Genregulation. Seine Forschungsarbeiten könnten zukünftig dabei helfen, Angriffspunkte für Medikamente und Therapien zu finden.

Dr. Markus Landthaler, Prof. Dr. Dr. Joachim Kalden

(li.) Preisträger Dr. Markus Landthaler mit (re.) Prof. Dr. Dr. Joachim Kalden

Den Preis für „Klinische Forschung“, der ebenfalls mit 7.500 Euro dotiert ist, erhielt Dr. Marc Aurel Busche, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Technische Universität München. Seine Forschungsarbeiten haben zu neuen Einblicken bei Alzheimerassoziierten Funktionsstörungen im Gehirn und deren Therapie beigetragen.

Prof. Dr. Michael Manns, Dr. Marc Aurel Busche

(li.) Prof. Dr. Michael Manns mit (re.) Preisträger Dr. Marc Aurel Busche

Den Festvortrag zum Thema „Durchbruch in der Krebsmedizin. Erfolge und Perspektiven der Immuntherapie“ hielt Prof. Dr. Philipp Beckhove, Direktor des RCI Regensburger Centrums für Interventionelle Immunologie, Universität Regensburg.