Wissenschaftspreis 2015

Zwei Wissenschaftler ausgezeichnet


Als Anerkennung für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten aus der medizinischen Grundlagenforschung hat die GlaxoSmithKline Stiftung die diesjährigen Wissenschaftspreise am 9. Juli 2015 in München an zwei Wissenschaftler vergeben, die neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der molekularen Mechanismen bei Diabetes und der regulatorischen B-Zellen in der Immunologie gewinnen konnten.

Den mit 7.500 Euro dotierten Preis für „Medizinische Grundlagenforschung“ erhielt Dr. Andrew Pospisilik, Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik, Freiburg. Der Forscher beschäftigt sich auf dem Gebiet der molekularen Endokrinologie mit genetischen und epigenetischen Aspekten der Pathogenese des Diabetes mellitus. Seine Forschungsarbeiten haben zu bedeutenden Erkenntnissen auf dem Gebiet der Entwicklung und Progression dieser Stoffwechselerkrankung und ihrer Risiken geführt.

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(li.) Prof. Dr. Dr. Joachim Kalden mit (re.) Preisträger Dr. Andrew Pospisilik

Einen weiteren Preis für „Medizinische Grundlagenforschung“, der ebenfalls mit 7.500 Euro dotiert war, erhielt Dr. Simon Fillatreau vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum-Leibniz Institut, Immunbiologie, Berlin. Seine Forschungsarbeiten haben die Basis für mögliche neue Interventionsstrategien für immunbasierte Erkrankungen wie Autoimmun- und Infektionserkrankungen gelegt.

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(li.) Prof. Dr. Dr. Joachim Kalden mit (re.) Preisträger Dr. Simon Fillatreau

Prof. Dr. Dr. Joachim R. Kalden hielt als Mitglied des Verwaltungsrates der Stiftung die Laudationes für die diesjährigen Preisträger. Der Festvortrag zum Thema „Männerbünde und weibliche Freiheit in der Affengesellschaft“ wurde von Frau Prof. Dr. Julia Fischer, Leiterin der Abteilung Kognitive Ethologie am Deutschen Primaten Zentrum, Göttingen, gehalten.
Die Wissenschaftspreise der GlaxoSmithKline Stiftung werden jährlich im Rahmen eines Festaktes verliehen. Die Kandidaten werden durch Vertreter naturwissenschaftlicher oder medizinischer Fakultäten, der Max-Planck-Institute oder entsprechender Fachgesellschaften nominiert.