Wissenschaftspreis 2011

Zwei Wissenschaftler ausgezeichnet

Als Anerkennung für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten aus der medizinischen Grundlagen- und klinischen Forschung hat die GlaxoSmithKline Stiftung die diesjährigen Wissenschaftspreise an zwei Wissenschaftler vergeben, die neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Genforschung und der Arteriosklerose-Forschung gewinnen konnten.

Den mit 10.000 Euro dotierten Preis für „Medizinische Grundlagenforschung“ erhielt Dr. Daniel N. Wilson vom Genzentrum der Ludwig-Maximilians-Universität, München. Der Forschungsschwerpunkt seiner Arbeiten liegt in der Untersuchung der Wirkungsmechanismen und des Gebrauchs von Antibiotika, insbesondere wie Antibiotika auf die Translationsmaschinerie wirken.


(li.) Preisträger Dr. Daniel N. Wilson mit (re.) Professor Reinhard Andreesen

Den Preis für „Klinische Forschung“, der mit 10.000 Euro dotiert war, erhielt Professor Dr. Eicke Latz vom Biomedizinischen Zentrum der Universität, Bonn. Seine Untersuchungen eröffnen neue Wege in der Pathogenese und den potentiellen Therapien der Arteriosklerose.


(li.) Preisträger Professor Eicke Latz mit (re.) Professor Michael P. Manns

Professor Dr. Reinhard Andreesen und Professor Dr. Michael P. Manns, Mitglieder des Verwaltungsrates der Stiftung, hielten die Laudatio für die diesjährigen Preisträger. Der Festvortrag zum Thema „Wissenschaftskommunikation im Gläsernen Forscherlabor im Deutschen Museum“ wurde von Professor Dr. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums, München, gehalten.

Die Wissenschaftspreise „Medizinische Grundlagenforschung“ und „Klinische Forschung“ werden jährlich im Rahmen eines Festaktes verliehen. Die Kandidaten werden durch Vertreter naturwissenschaftlicher oder medizinischer Fakultäten, der Max-Planck-Institute oder entsprechender Fachgesellschaften nominiert.