Klinische Forschung

Ausschreibung 2017

Die GlaxoSmithKline Stiftung schreibt für 2017 zum dreißigsten Male aus:

WISSENSCHAFTSPREISE

  • Medizinische Grundlagenforschung
  • Klinische Forschung

zur Anerkennung hervorragender Leistungen auf dem Gebiet der Medizin. Für die Wissenschaftspreise ist eine Nominierung erforderlich.

Dotierung:
Insgesamt bis 30.000 EUR

 

Nominierung:
Die Nominierung geeigneter Bewerber/innen erfolgt durch Fachvertreter naturwissenschaftlicher und/oder medizinischer Fakultäten, der Max-Planck-Institute, anderer Wissenschaftsgemeinschaften oder entsprechender Forschungseinrichtungen. Eine Selbstnominierung ist nicht möglich.

 

Kandidaten/innen:
Nachwuchswissenschaftler / jüngere Wissenschaftler/Innen (einzeln oder als Gruppe) mit Hauptwohnsitz in Deutschland.

 

Manuskripte:
Die Nominierungsgrundlage bilden 1 oder 2 Arbeiten von hervorragender wissenschaftlicher Qualität, die aktuell, im Forschungsansatz originell und bedeutend für den biomedizinischen Fortschritt sind. Die Publikationen müssen unprämiert und nicht vor November 2015 publiziert sein.

 

Preisbewerbung:
Bitte füllen Sie das Preisbewerbungsformular (RTF-Datei) vollständig aus (Download – Antragsformular-Preise.rtf), speichern Sie es auf Ihrem Computer und schicken Sie es uns als Word-Dokument als Anhang per E-Mail. Bitte fügen Sie eine Würdigung des Kandidaten/der Kandidatin, einen tabellarischen Kurzlebenslauf und eine Liste der wichtigsten Veröffentlichungen sowie die Publikation digital als Anhang zu Ihrer E-Mail bei.
 

PUBLIZISTIKPREIS

Der Publizistik-Preis wird für hervorragende Arbeiten verliehen, die biomedizinische Themen oder auch ihren wissenschafts- bzw. strukturpolitischen Hintergrund einer breiten Öffentlichkeit in Print, Hörfunk, TV und/oder Internet allgemein verständlich darstellen. Die Bewerbung um den Publizistikpreis kann auf Eigeninitiative erfolgen, eine Nominierung ist nicht erforderlich.

Dotierung:
Insgesamt bis 15.000 EUR

 

Bewerber/innen:
Autoren/innen (einzeln oder auch als Gruppe) mit Hauptwohnsitz in Deutschland.

 

Manuskripte:
Die Kriterien für die von den Autoren/innen eingereichten Arbeiten sind: aktuelle Thematik, allgemeine Verständlichkeit für ein breites Publikum, kritische Aufarbeitung – nicht nur Berichterstattung, sondern auch einschlägige Recherchierarbeit, Ausblick und Perspektive auf ungelöste Probleme, Behandlung in journalistischen Medien (keine Bücher). Die Autoren sollen bisher von der GSK-Stiftung unprämiert sein. Die Arbeit soll nicht vor November 2015 publiziert und ebenfalls bisher unprämiert sein.

 

Preisbewerbung:
Bitte füllen Sie das Preisbewerbungsformular (RTF-Datei) vollständig aus (Download – Antragsformular-Preise.rtf), speichern Sie es auf Ihrem Computer und schicken Sie es uns als Word-Dokument als Anhang per E-Mail. Bitte fügen Sie einen tabellarischen Kurzlebenslauf, eine Liste der wichtigsten Veröffentlichungen sowie die Publikation digital als Anhang zu Ihrer E-Mail bei.

 

Jury:

Die Jury besteht aus dem Verwaltungsrat der GSK Stiftung und Fachgutachtern, die vom Verwaltungsrat benannt werden. Der Verwaltungsrat behält sich die Entscheidung über die Anzahl der prämierten Arbeiten vor.

Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar.

 

Einsendeschluss: 15. November 2016 (Poststempel)

 

GSK Stiftung
Haus des Stiftens
Landshuter Allee 11
80637 München

Tel. 089-744200-450
Fax 089-744200-451
E-Mail: info@gsk-stiftung.de

Klinische Forschung

Preisträger Klinische Forschung 1989 – 2016

 
 

2016 Dr. Dr. Marc Aurel Busche Rescue of long-range circuit dysfunction in Alzheimer’s disease models. Decreased amyloid-ß and increased neuronal hyperactivity by immunotherapy in Alzheimer’s models.
 
2015 Der Preis für klinische Forschung wurde 2015 nicht verliehen
 
2014 Prof. Dr. Roman Thomas Integrative genome analyses identify key somatic driver mutations of small-cell lung cancer. A Genomics-Based Classification of Human Lung Tumors.
 
2013 Dr. Manuel Friese TRPM4 cation channel mediates axonal and neuronal degeneration in experimental autoimmune encephalomyelitis and multiple sclerosis.
 
2012 Dr. Jürgen Schauber Cytosolic DNA Triggers Inflammasome Activation in Keratinocytes in Psoriatic Lesions.
 
2011 Prof. Dr. Eicke Latz NLRP3 inflammasomes are required for atherogenesis and activated by cholesterol crystals.
 
2010 Prof. Dr. Stefanie Dimmeler
Dr. Angelika Bonauer
MicroRNA-92a Controls Angiogenesis and Functional Recovery of Ischemic Tissues in Mice.
 
2009 PD Dr. Reinhard Voll Induction of inflammatory and immune responses by HMGB1-nucleosome complexes – implications for the immunopathogenesis of SLE. The proteasome inhibitor bortezomib depletes plasma cells and protects mice with lupus-like disease from nephritis
 
2008 Prof. Dr. Frank Kirchhoff
Dr. Jan Münch
Semen-Derived Amyloid Fibrils Drastically Enhance HIV Infection.
 
2007 Prof. Dr. Christoph Klein Deficiency of HAX1 causes autosomal recessive severe congenital neutropenia (Kostmann disease) – A novel human primary immunodeficiency syndrome caused by deficiency of the endosomal adaptor protein p14.
 
  PD Dr. Bruno Scheller Behandlung der Restenose durch Kurzzeitapplikation von Paclitaxel: von der Zellkultur zum beschichteten Ballonkatheter.
 
2006 Dr. Stephan E. L. Lehnart
Dr. Xander H. T. Wehrens
Phosphodiesterase 4D Deficiency in the Ryanodine-Receptor Complex Promotes Heart Failure and Arrhythmias.
 
2005 PD Dr. Ulrich E. Schaible Saposin C is required for lipid presentation by human CD1b. Mycobacterial phosphatidylinositol mannoside is a natural antigen for CD1d-restricted T cells.
 
2004 Dr. Max S. Topp Restoration of CD28 Expression in CD28- CD8+ Memory Effector T Cells Reconstitutes Antigen-induced IL-2 Production.
 
  PD Dr. Stefan Kubicka Involvement of TRAIL and its receptors in viral hepatitis. Caspase 8 small interfering RNA prevents acute liver failure in mice.
 
2003 Prof. Dr. Wolf-Henning Boehncke Proteasome inhibition reduces superantigen-mediated T cell activation and the severity of psoriasis in a SCID-hu model. Efomycine M, a new specific inhibitor of selectin, impairs leukocyte adhesion and alleviates cutaneous inflammation.
 
  PD Dr. Michael P. Schön
Dr. Margarete Schön
Tumor-selective induction of apoptosis by the small-molecule immune response modifier imiquimod.
 
2002 PD Dr. Steffen Stenger Induction of Direct Antimicrobial Activity Through Mammalian Toll-Like Receptors. T-cell release of granulysin contributes to host defense in leprosy.
 
  Dr. Stephan Ludwig
Dr. Stephan Pleschka
Influenza Virus-induced AP-1-dependent Gene Expression Requires Activation of the JNK Signaling Pathway. Influenza virus propagation is impaired by inhibition of the Raf/MEK/ERK signalling cascade.
 
2001 Dr. Young-Ae Lee A major susceptibility locus for atopic dermatitis maps to chromosome 3q21.
 
2000 Dr. Christian Körner Carbohydrate deficient glycoprotein syndrome type IV.
 
1999 siehe Medizinische Grundlagenforschung
 
1998 PD Dr. Michael Hallek Molekulare Pathogenese der chronischen myeloischen Leukämie.
 
1997 Prof. Dr. Klaus-Michael Debatin Involvement of the CD95 (APO-1/Fas) receptor/ligand system in drug induced apoptosis in leukemia cells.
 
1996 Prof. Dr. Herta Flor Phantom-limb pain as a perceptual correlate of cortical reorganization following arm amputation.
 
1995 Prof. Dr. Ulrich Walter cAMP- and cGMP-dependent protein kinase phosphorylation sites of the focal adhesion vasodilator-stimulated phosphoprotein (VASP) in vitro and in intact human platelets.
 
1994 nicht verliehen
 
1993 PD Dr. Erik C. Böttger Disseminated mycobacterium genavense infection in patients with AIDS.
 
1992 Prod. Dr. Erland Erdmann
Dr. Michael Böhm
Dr. Robert H.G. Schwinger
Die Herzinsuffizienz des Menschen als Regulationsstörung der Kontraktionskraft durch Veränderung der cAMP-Bildung und der Calciumhomöostase.
 
1991 Prof. Dr. Reinhard Kandolf A search for the enteroviral capsid protein VP 1 in pancreases of patients with Type 1 (insulin-dependent) diabetes and pancreases of hearts of infants who died of coxsackieviral myocarditis.
 
1990 Prof. Dr. Michael P. Manns Die LKM-Antikörper-positive chronisch aktive Hepatitis- eine Autoimmunkrankheit mit Modellcharakter.
 
1989 Prof. Dr. Walter Brendel
Dr. Michael Delius
Dr. Joseph Holl
Prof. Dr. Gustav Paumgartner
Dr. Michael Sackmann
Prof. Dr. Tilman Sauerbruch
Einführung der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie (ESWL) in die Gastroenterologie.

Frühere Preisträger

Die Wissenschafts- und Publizistikpreise der GSK-Stiftung werden bereits seit Ende der achtziger Jahre verliehen. Zu den Preisträgern gehören Wissenschaftler und Mediziner, die für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten in der medizinischen Grundlagenforschung und der Klinischen Forschung geehrt werden. Die Publizistikpreise gingen an Journalisten aus den Bereichen Print, Hörfunk und Fernsehen, die es verstanden haben, auch schwierigste Sachverhalte klar und verständlich auf den Punkt zu bringen.

 

Hier eine Übersicht früherer Preisträger: