Dr. Manuel Friese

Wissenschaftspreis 2013

Zwei Wissenschaftler ausgezeichnet

Als Anerkennung für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten aus der medizinischen Grundlagen- und klinischen Forschung hat die GlaxoSmithKline Stiftung die diesjährigen Wissenschaftspreise an zwei Wissenschaftler vergeben, die neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Genomik und der Molekularen Neurobiologie gewinnen konnten.

Den mit 10.000 Euro dotierten Preis für „Medizinische Grundlagenforschung“ erhielt Dr. Marisa Karow von der Ludwig-Maximilians-Universität München, Physiologische Genomik. Frau Karow beschäftigt sich mit Erkenntnissen aus der Stammzellbiologie für neue Therapieansätze. Ihre Arbeiten sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg, endogen im Gehirn vorkommende Zellen für eine zellbasierte Reparatur von krankem Gehirngewebe zu rekrutieren.


(li.) Professor Gerd Hasenfuß mit (re.) Preisträgerin Dr. Marisa Karow

Den Preis für „Klinische Forschung“, der mit 10.000 Euro dotiert war, erhielt Dr. Manuel Friese vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Zentrum für Molekulare Neurobiologie. Seine Forschungsarbeiten zeigen gänzlich neue pathophysiologische Aspekte der Multiplen Sklerose und können direkt in therapeutische Konzepte umgesetzt werden. Die Ergebnisse seiner Arbeiten stellen fundamentale Erkenntnisse für die Entstehung von Autoimmunerkrankungen und Neurodegeneration im Allgemeinen dar.


(li.) Preisträger Dr. Manuel Friese mit (re.) Professor Joachim Kalden

Der Festvortrag zum Thema „Dem Higgs-Boson auf der Spur“ wurde von Professor Dr. Arnulf Quadt, Direktor am II. Physikalischen Institut Kern- und Atomphysik der Universität Göttingen, gehalten.

Die Wissenschaftspreise „Medizinische Grundlagenforschung“ und „Klinische Forschung“ werden jährlich im Rahmen eines Festaktes verliehen. Die Kandidaten werden durch Vertreter
naturwissenschaftlicher oder medizinischer Fakultäten, der Max-Planck-Institute oder entsprechender Fachgesellschaften nominiert.