2012

Publizistikpreis 2012

GlaxoSmithKline Stiftung verleiht den Publizistikpreis 2012

Biomedizin verständlich gemacht

Als Anerkennung für hervorragende publizistische Arbeiten zum Thema Biomedizin hat die GlaxoSmithKline Stiftung die Publizistikpreise für das Jahr 2012 an vier Wissenschaftsjournalisten vergeben.

Dr. Thomas Liesen und Volker Stollorz, Köln, erhielten den Publizistikpreis „Film“ für den Dokumentarfilm „Volkskrankheit Alzheimer – Hoffnung im Kampf gegen das Vergessen“. Die Dokumentation wurde in der ARD am 18. Juli 2011 erstausgestrahlt. Der Film zeigt die bewegende Geschichte zweier Menschen und ihrer Familien, die verzweifelt gegen eine der schlimmsten Krankheiten unserer Zeit ankämpfen. Gleichzeitig berichtet er über die aktuellen Forschungsergebnisse, die ein neues Licht auf die Entstehung der Alzheimer-Erkrankung werfen.
Die Auszeichnung ist mit 5.000 € dotiert.


(li.) Professor Torsten Strohmeyer mit (Mitte) Preisträger Volker Stollorz und (re.) Preisträger Dr. Thomas Liesen

Kai Lennart Kupferschmidt, Berlin, erhielt den Publizistikpreis „Print“ für die Dokumentation „Psychedelische Highlung“, veröffentlicht im Januar 2011 im Tagesspiegel. Der Artikel beschreibt, wie eine neue Generation von Wissenschaftlern die psychedelischen Drogen (LSD gegen Kopfschmerzen, Ecstasy gegen Psychotrauma) untersucht und zu erstaunlichen Ergebnissen kommt.


(li.) Preisträger Kai Lennart Kupferschmidt mit (re.) Professor Torsten Strohmeyer

Dr. Arndt Reuning erhielt den Publizistikpreis „Hörfunk“ für die Sendung „Die Wiederkehr der magischen Pilze – Halluzinogene in der Psychotherapie“, ausgestrahlt im Deutschlandfunk, Sendung „Wissenschaft im Brennpunkt“ am 6. November 2011. Das Radiofeature lotet das Potenzial dieser Drogen für eine verantwortungsvolle, substanzunterstützte Psychotherapie aus.
Die Auszeichnungen sind mit je 2.500 € dotiert.


(li.) Preisträger Dr. Arndt Reuning mit (re.) Professor Torsten Strohmeyer

Professor Torsten Strohmeyer, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung hielt die Laudationes für die diesjährigen Preisträger.

Der Festvortrag „To see or not to see – Aufmerksamkeit und visuelle Wahrnehmung“ wurde von Professor Dr. Stefan Treue, Mitglied des Verwaltungsrates der Stiftung, gehalten.

Wissenschaftspreis 2012

Zwei Wissenschaftler ausgezeichnet

Als Anerkennung für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten aus der medizinischen Grundlagen- und klinischen Forschung hat die GlaxoSmithKline Stiftung die diesjährigen Wissenschaftspreise an zwei Wissenschaftler vergeben, die neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Genforschung und der Dermatologie-Forschung gewinnen konnten.

Den mit 10.000 € dotierten Preis für „Medizinische Grundlagenforschung“ erhielt Prof. Dr. med. H. C. Reinhardt von der Universitätsklinik Köln, Klinik I für Innere Medizin. Er beschäftigt sich mit der Analyse genetischer Interaktionen im Kontext der malignen Transformation. Seine Arbeiten sind international anerkannt und konzentrieren sich auf die Verbesserung der Therapie von Krebserkrankungen.


(li.) Professor Gerd Hasenfuß mit (re.) Preisträger Professor H. C. Reinhardt

Den Preis für „Klinische Forschung“, der mit 10.000 € dotiert war, erhielt Priv. Doz. Dr. med. Jürgen Schauber vom Klinikum der Universität München, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie. Seine Forschungsarbeiten befassen sich mit der Pathogenese entzündlicher Hauterkrankungen (Psoriasis, Akne, Rosazea) und deren Therapie.


(li.) Professor Reinhard Andreesen mit (re.) Preisträger Dr. Jürgen Schauber

Professor Dr. Gerd Hasenfuß und Professor Dr. Reinhard Andreesen, Mitglieder des Verwaltungsrates der Stiftung, hielten die Laudationes für die diesjährigen Preisträger. Der Festvortrag zum Thema „To see or not to see – Aufmerksamkeit und visuelle Wahrnehmung“ wurde von Professor Dr. Stefan Treue, Mitglied des Verwaltungsrates der Stiftung, gehalten.

Die Wissenschaftspreise „Medizinische Grundlagenforschung“ und „Klinische Forschung“ werden jährlich im Rahmen eines Festaktes verliehen. Die Kandidaten werden durch Vertreter naturwissenschaftlicher oder medizinischer Fakultäten, der Max-Planck-Institute oder entsprechender Fachgesellschaften nominiert.