Publizistikpreis 2017

Drei Journalisten ausgezeichnet


Als Anerkennung für hervorragende publizistische Arbeiten zum Thema Biomedizin hat die GlaxoSmithKline Stiftung am 6. Juli 2017 in München die diesjährigen Publizistikpreise an die Wissenschafts-Journalisten Max Rauner, Martin Spiewak und Nikolaus Nützel vergeben.

Max Rauner und Martin Spiewak wurden gemeinsam mit dem Publizistikpreis Print für ihre Titelgeschichte „Eine Frau, ihre Entdeckung und wie sie die Welt verändert“ ausgezeichnet, erschienen am 23.06.2016 in der ZEIT Ressort Wissen. Emmanuelle Charpentier hat im Rahmen ihrer Genforschung den Biologen ein neues Werkzeug beschert, wie sich Gene verblüffend präzise und sicher ändern lassen. Ärzte wollen damit Aids, Krebs und Erbkrankheiten heilen.

Rauner, Streier, Spiewak
Preisträger Max Rauner (li.) mit Dr. Eva-Maria Streier (Mitte) und Preisträger Martin Spiewak (re.)

Nikolaus Nützel aus München erhielt den Publizistikpreis Hörfunk für sein Radio-Feature „Der Preis der Heilung – Über Pharmakonzerne und das Leid der Patienten“ gesendet im Programm Bayern 2 am 30.01.2016. In dem Beitrag wird die Preispolitik von Pharmaunternehmen kritisiert und thematisiert, ob Ärzte davor zurückschrecken, neue, sehr teure Arzneien zu verordnen – auch wenn in Deutschland offiziell alle Patienten die Behandlung erhalten sollen, die sie brauchen.

Nützel, Tröhler
Nicolaus Nützel (li.) mit Prof. em. Dr. Dr. Ulrich Tröhler (re.)

Die Auszeichnungen sind mit jeweils 7.500 Euro dotiert.

Im Rahmen des Festakts hielt Prof. Dr. Jules Hoffmann, Direktor am Institut für molekulare und zelluläre Biologie des Centre national de la recherche scientifique (CNRS), Universität Straßburg, den Festvortrag zum Thema „Die angeborene Immunität: Von Insekten zum Menschen“.